StumbleUpon – was steckt hinter der Plattform?

Vor Kurzem habe ich mich mit einmal mit der Plattform StumbleUpon auseinandergesetzt, weil ich mich gefragt habe, was sich wohl hinter dieser Seite verbirgt. Hinter der Webseite versteckt sich eine Art Suchmaschine, die benutzerdefinierte Inhalte anzeigt. Das Ganze geschieht, indem sie die Interessen, die die Nutzer angeben, auswertet und die passenden Inhalte dazu heraussucht. Das kann in verschiedenen Formaten passieren. Nur, ohne, dass man dort angemeldet ist, kann man leider nicht hinter die Kulissen der Webseite blicken und jetzt bin ich offiziell bei StumbleUpon angemeldet.

Die Anmeldung verlief ganz einfach: Nachdem ich meinen Namen und meine Email-Adresse eingegeben habe, war ich auch schon mittendrin. StumbleUpon hat mich erst einmal nach meinen Interessen gefragt, bei denen ich unter verschiedenen Kategorien und Rubriken ausgewählt habe, was ich mag und vor allem welche Inhalte mir angezeigt werden sollen. StumbleUpon Interessenauswahl (Screenshot)

StumbleUpon Interessenauswahl (Screenshot)

So, StumbleUpon weiß nun, was ich wirklich mag und zeigt mir jetzt, dass ich meine persönlichen Daten optimieren kann. Meinen Namen, mein Profilbild und so weiter. Zudem kann ich hier noch meine Sprache angeben, auf denen ich die Inhalte angezeigt bekommen möchte. Auch wenn ich mich nur auf deutschsprachige Inhalte eingeschossen habe, so zeigt mir StumbleUpon dennoch die Inhalte zu größten Teilen auf Englisch an, was ich etwas schade finde. Die Interessen kann ich im Nachhinein immer noch einmal ändern oder auch welche hinzufügen.

StumbleUpon Bier (Screenshot)
StumbleUpon Bier (Screenshot)

Was ich angezeigt bekomme, gefällt mir ziemlich gut, denn bereits der erste Inhalt war ein super-niedliches Katzenbild. Anschließend wurde mir ein Spiel angeboten, bei dem ich irgendwelche Punkte auf dem Bildschirm jagen musste und gleich danach habe ich eine Liste bekommen, welcher Wein am besten zu welchen Lebensmitteln passt, oder die verschiedensten Bierarten auf der ganzen Welt.

StumbleUpon kennt mich innerhalb von wenigen Minuten sehr gut. Die Plattform weiß scheinbar auch, dass ich unter anderem als Autorin unterwegs bin und hat mir daher freundlicherweise einmal eine Liste mit Synonymen zu den verschiedensten Emotionen und zudem ein paar Grammatikregeln gezeigt – vielleicht gibt mir das ein bisschen zu denken.

Ich bin total vernarrt in Bücher, und das weiß natürlich auch die Plattform, weil ich angegeben habe, dass ich mich für Literatur interessiere. Hierfür hat mir StumbleUpon eine durchaus hilfreiche Seite vorgeschlagen, bei der ich einfach den Titel des Buches eingebe, welches ich derzeit lese, und den dazugehörigen Autor. Nachdem ich auf „please“ geklickt habe, zeigt mir die Plattform direkt ein paar Amazonlinks passend zu dem Buch was ich derzeit lese, um mich direkt nahtlos in den nächsten Roman stürzen zu können. Diesen Vorschlag fand ich natürlich schon sehr gut.

StumbleUpon Lesevorschlag (Screenshot)
StumbleUpon Lesevorschlag (Screenshot)

Bei all diesen Inhalten kann ich natürlich direkt auswählen, ob mir das Angezeigte auch wirklich gefällt oder ob ich so etwas lieber nicht mehr angezeigt bekommen möchte. Ganz einfach mit Daumen hoch und Daumen runter. Alles in einem kann man sich ziemlich schnell auf dieser Seite verlieren und die Inhalte sind wirklich gut gewählt. Neben richtig informativen Inhalten gibt es allerdings auch ein bisschen Spaß für nebenbei, wie unter anderem der „Blabla-Meter“, der mir anzeigt, wie viel „Bullshit“ sich in meinen Texten befindet. Diesen stelle ich aber gerne noch einmal gesondert vor. Aber auch verschiedene Formate wie Bilder, Videos, Webseiten – alles was ich möchte, wird mir von StumbleUpon angezeigt. Wenn mich jemand fragt, wofür die Seite gut ist, dann würde ich sagen: Perfekt für den Zeitvertreib und vor allem für diejenigen, die sich gerne mal überraschen lassen und sich nicht lange auf die Suche begeben möchten, um sich Inhalte, für die sie sich interessieren, aus dem Netz zu suchen. Vor allem finde ich hier coole neue Dinge, die ich vermutlich im Internet gar nicht so einfach finden würde.


Image „Logo of StumbleUpon“ (adapted) by Bernard Goldbach (CC BY 2.0)

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Jennifer Eilitz

Jennifer Eilitz

Hat an der HAW in Hamburg Bibliotheks- und Informationsmanagement studiert und arbeitet jetzt als Social Media Managerin für die Netzpiloten. Neben ihrer Arbeit bei den Netzpiloten, schreibt sie an ihren Romanen. Ihr Debüt erschien im Juli 2017 im Bookshouse Verlag. Weitere Romane werden 2018 im Edel-Elements Verlag erscheinen.

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